Wie wichtig ist SEO?

Jeder angehende Webmaster und/oder Blogger fragt sich irgendwann, wie wichtig die Suchmaschinenoptimierung ist. Viele Anfänger sorgen sich erst einmal um das Layout der Startseite und legen Ihren Fokus auf die wiederkehrenden Besucher.

Da ich in letzter Zeit einigen leuten geholfen habe, selbst Blogs im Netz zu etablieren, möchte ich kurz folgende Theorie darstellen: Startseiten sind irrelevant.

Wie komme ich auf diese Aussage? Dank Google Analytics kann ich euch die Statistiken zu den Zugriffsquellen auf geeks2null.de zeigen. Die Seite ist ziemlich Konstant was die Zugriffe angeht. Schaut man sich also folgenden Screenshot an, wird schnell klar was ich meine:

Wie man sieht kommen mehr als 50% der Leser über Suchmaschinen. Was bedeutet das? Nunja, sogut wie alle Leser sehen die Startseite des Blogs nicht. Die Leser, die über eine Suchmaschine kommen, springen direkt in den entsprechenden Artikel. Es ist also nicht nötig, eine schöne, aufgeräumte Startseite zu haben. Da viele User schnell an Informationen kommen möchten, nutzen sie ohnehin eine Suchmaschine anstatt sich zu sagen: „Ich kenne doch da diesen Tech-Blog, mal schauen ob die etwas über Produkt XY geschrieben haben.“

Was die Statistik auch aussagt ist: Der Domain-Name spielt für die Besucher keine Rolle. Früher galt die Philosophie: „Die Domain muss einprägsam sein“. Das gilt heute, meiner Meinung nach, ebenfalls nicht mehr. Google und die anderen Suchmaschinen sorgen anhand von Tags, Sitemaps und co. dafür, dass die Nutzer auch so auf die Artikel des Blogs stoßen. „geeks2null.de“ wird sich sicherlich niemand merken können – trotzdem haben wir konstante Besucherzahlen – und mit ein wenig Arbeit können wir diese auch steigern.

Eine weitere meiner Theorien lautet: Google zählt, sonst nichts.

Wie komme ich darauf? Nun, die Statisik belegt es – und zwar eindeutig:

Es kommen 97,90% aller Besucher über Google auf den Blog. Viele Worte muss ich darüber nicht mehr verlieren. Optimiert eure Seiten für Google – denn alles andere ist irrelevant.

Wie wichtig ist SEO als? Suchmaschinenoptimierung entscheidet über den Erfolg eurer Seite. Optimiert ihr die Seite nicht für Suchmaschinen bzw. speziell für Google, so geht eure Website im Netz unter.

Timo vs. Chatroulette

Heute morgen saß ich, leicht übermüded, bei meinen Eltern im Wohnzimmer und habe mir gedacht: „Mensch, da gibt es doch dieses neue Web-Phänomen. Wie hieß es noch gleich? Ach ja! Chatroulette!“. Ich versichere euch, dass ich Chatroulette vorher noch NIE gespielt habe! Behaltet das bitte im Hinterkopf 😉

Firefox geöffnet, chatroulette.com eingegeben – Enter.


Welcome to the world of Chatroulette!

Click „New game“ to start the game.

Alles klar. Los gehts!

Das ist es, was ich sah:

Ich bin raus.


„Lass uns mal ’nen Blog machen“

Hätte ich vor einem Jahr jemandem gesagt, dass ich einen Presseausweis für die Cebit in Hannover bekomme, wäre ich vermutlich ausgelacht worden. Meine Twitter-follower wissen aber bereits, dass ich dieses Jahr einen Presseausweis bekommen habe.

geeks2null.de – das erste meiner Projekte welches nicht nach einer kurzen Zeit voller Enthusiasmus sofort wieder in der Versenkung verschwunden ist (siehe meine WordPress-Plugins). Zusammen mit Michael habe ich am 10. März 2009 aus einer Laune heraus den Blog gestartet. Seit diesem Tag geht es, im Großen und Ganzen, eigentlich nur Berg auf. Viele unserer Artikel, die wir einfach als eine Art „Anleitung für uns selbst“ Online stellen, werden mitlerweile in Foren und Blogs verlinkt und zu Hilfe genommen.

Die Besucherzahlen des Blogs steigen gerade momentan wieder stark an. Und das, obwohl keiner von uns aktuell Zeit hat etwas zu schreiben.

Erstaunlich, dass meistens die Projekte Erfolg haben, die man startet, ohne vorher viel Zeit in die Planung investiert zu haben.

Warum nur Facebook überleben wird

Es gibt momentan so viele Webdienste wie noch nie zuvor. Die Mitteilungs–Generation hat Möglichkeiten wie StudiVZ, Twitter, Facebook, MySpace und co. um Freunde und bekannte auf dem laufenden zu halten und Kontakte zu pflegen. Doch welcher dieser Dienste wird auf Dauer überleben? Die Geschichte des Web zeigt es: Bisher hat sich immer ein Dienst durchgesetzt. Anfangs war die Auswahl groß, am Ende kristallisiert sich ein favorisierter Dienst unter den Nutzern heraus.

Warum bin ich der Meinung, dass es Facebook sein wird? Ich werde es versuchen zu erklären.

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Warum GMail besser als jeder Mail-Client ist

Ich nutze die Google Dienste bereits seit mehreren Jahren. Seit Ende des letzten Jahres nutze ich für meine Domain (t-muh.de) „Google Apps for your Domain“. Über diesen Dienst kann ich Google Mail, Google Kalender, Google Kontakte und Google Talk über meine eigene Domain nutzen. Somit landen z.B. Mails an meine E-Mail-Adresse nicht mehr auf dem Mailserver meines Hosters, sondern direkt bei Google. Datenschutz hin oder her: Google hat mit GMail den besten Mail-Dienst geschaffen, den man sich als Kunde nur vorstellen kann.

Ihr wollt Beispiele? Kein problem. Das wohl beste Beispiel sind „Labels“. Im Vergleich zu Ordnern, sind die in GMail verfügbaren „Labels“ um einiges sinnvoller. Eine E-Mail kann somit mehrere Labels besitzen. Mit einer normalen Ordnerstruktur hätte man entweder mehrere Kopien einer E-Mail in verschiedenen Ordnern, oder hätte eine viel striktere Ordnung. Labels bieten hier viel mehr Freiheit.

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geeks2null – Warum hat das so lange gedauert?

Da ist sie nun. Die Website, die eigentlich schon längst hätte Online gehen sollen. Zusammen mit Michael habe ich nun ein Projekt gestartet, was bisher recht vielversprechend gestartet ist. Eigentlich ist es schon traurig, das wir erst jetzt auf die Idee gekommen sind ein gemeinsames Projekt zu starten. Aber egal, denn: „Was lange währt..usw.“, oder?
Also, wir sehen uns – auf geeks2null.de – dem „Joint Venture“ von t-muh(.de) und infester(.de).

PS: t-muh.de ist und bleibt: geschlossen!

I quit! Seriously!

Als ich angefangen habe zu bloggen ging ich noch in die 11. Klasse auf dem Gymnasium und habe dann während meiner Ausbildung recht viele, meiner Meinung nach qualitativ nicht gerade schlechte, Blog-Einträge veröffentlicht. Viele meiner Beiträge wurden oft in Foren verlinkt. Das beste Beispiel dafür ist der Artikel „Spaß mit Web.de SmartDrive„. Dieser Artikel sorgte dank meinem Wiki für astronomische Zugriffszahlen – nicht zuletzt unter den Linux-Nutzern. Man könnte also sagen, dass wenn ich mich angestrengt habe, ich auch etwas brauchbares geschaffen habe.

Seit Anfang 2008 schlief die ganze Geschichte dann ein. Ab und zu habe ich großartige Neuerungen angekündigt und gesagt, dass ich weiter blogge und vielleicht auch mal etwas brauchbares veröffentlichen werde. Letzteres habe ich noch nicht abgeschrieben, aber wenn es geschieht, dann bestimmt nicht in Form eines Blogs.

Ich war – und bin – ein Mensch, der sich eigentlich grundsätzlich gegen alles stellt, was gerade absolut gehyped wird. Da der Web-Striptease gerade in vollem Gange ist und ich kein Teil der Twitter-/Blog-/Facebook-/MySpace-/Web 2.0-Gesellschaft sein will, habe ich mich (mal wieder) dazu entschlossen, den Blog zu schließen. Alle weiteren Projekte habe ich (siehe vorheriger Eintrag) bereits aufgegeben – jetzt folgt t-muh.de.

Die Domain behalte ich, da sie und auch mein Nickname in meinem Freundeskreis einfach Kultstatus erreicht hat. Ich werde diese Domain in zukunft nutzen, um „echte“ Projekte zu veröffentlichen. Kein sinnfreies Real-Life-Gelaber, keine Aufregung über diverse Hardware-Hersteller und erst recht keine Kritik an Videospielen.

Zeit, erwachsen zu werden.

StudiVZ: (unnötige) soziale Kontakte – und davon viele!

StudiVZ und co. sind heute nicht mehr wegzudenken. Eigentlich wird man schon als „unnormal“ abgestempelt wenn man nicht mindestens auf einem der mindestens 20 großen „Social Networks“ angemeldet ist. Ich möchte jetzt gar nicht auf Datenschutz und andere äußerst bedenkliche Faktoren dieser Netzwerke eingehen, sondern einfach mal meine Gedanken zu diesen Online-Foren für „nicht-Nerds“ ausdrücken.

Nachdem ich mich bereits vor über einem Jahr bei StudiVZ angemeldet hatte (wohlgemerkt gab es zum damaligen Zeitpunkt gerade einmal 15 Leute aus Salzgitter, einschließlich mir selbst), habe ich mich immer wieder aus Gründen des Datenschutzes abgemeldet. Als aber die große VZ-Welle losbrach, schnellte auch bei mir die Zahl meiner virtuellen „Freunde“ in die Höhe. Schnell waren 50 Leute und mehr unter „Meine Freunde“ gelistet. Leute, die ich seit Jahren nicht mehr gesehen habe. Leute, die ich nur aus Kindergarten-Zeiten kannte. Man könnte jetzt sagen, dass mir StudiVZ ermöglicht hat, alle meine Bekanntschaften die ich über die letzten 20 Jahre mal in irgendeiner Weise mal getroffen habe wieder zu versammeln. Doch soll ich euch mal sagen, was mir das Wiederfinden dieser Leute im realen Leben gebracht hat? – Nichts.

Bringt es mir etwas, wenn ich Kontakt zu jemandem habe, der seit mindestens 10 Jahren in Frankreich wohnt, aber immerhin mit mir zusammen in der Grundschule war? Worüber soll ich mich mit dieser Person unterhalten? Vielleicht liegt es an meinem eingeschränkten Gedächnis, aber ich erinner mich ehrlich gesagt nicht einmal mehr daran, was ich letztes Jahr um diese Jahreszeit gemacht habe.

Ein weiteres (interessantes) Phänomen ist das planlose „Sammeln“ von Bekanntschaften. Oftmals sieht man Profile mit 100 und mehr Freunden, von denen die Profilinhaber maximal 10 persönlich kenne. (Anmerkung: „Mal auf’ner Party gesehen“ ist nicht gleich „kennen“). Aber hauptsache „jeder kennt jeden!„, oder?

Was ist StudiVZ also?

Nunja, in  meine Augen ist StudiVZ nichts weiter als eine weitere Schwanz-Vergleich-Plattform für Stalker und Menschen deren eigenes Leben so dermaßen langweilig sein muss, das es interessanter ist sich Online auf einer Plattform informationen über Leute zu suchen, denen man im Wahren leben nie wieder über den Weg laufen wird.

Dass auch die Blase der Social Networks in einigen Jahren platzen wird, ist ja eigentlich auch kein Geheimnis.

Wäre Gott Webdesigner gewesen,..

..dann hätte er Coda benutzt.

Ich hab mir gerade, nach langer Testzeit, das Webdevelopment-Tool „Coda“ von „Panic Inc.“ gekauft. Absolut geniale Software. Ich habe lange Zeit etwas gesucht, was mit mein gutes altes Dreamweaver MX ersetzen kann. Aber man findet dann doch nicht immer gleich einen Editor der XML, (X)HTML, CSS, PHP und Ruby sofort beherrscht. Dazu musste das Tool auch noch direkt auf FTPs bearbeiten können und einen Function-Viewer mitbringen. All das hab ich unter Windows und Linux nicht gefunden. Nachdem mir dann letztens ein Bekannter von Coda für OSX erzählt hat, hab ichs mal getestet und muss sagen, dass ich noch nie eine so geniale Webentwicklungssoftware gesehen habe. Da passt einfach alles.

Geniale Software! Kann ich nur empfehlen!