Mein iPad ist da!

Mein iPad ist angekommen! Das Gerät ist der Wahnsinn! Ich habe echt nicht dran geglaubt, aber Apple hat sich hier wieder selbst übertroffen. Das Onscreen-Keyboard lässt sich wirklich gut nutzen und nach etwas Eingewöhnung ist man in der Lage, auch längere Texte schnell zu verfassen.

Diesen Eintrag hier schreibe ich übrigens mit der offiziellen WordPress App für das iPad.

Hier noch ein Foto:

Mein iPad

ProSieben und die abgesetzten Serien

Eigentlich bin ich für deutsches Fernsehen der falsche Ansprechpartner: Das einzige was ich ab und zu mal sehe sind Dokus auf N24 oder n-tv – aber das auch nur, wenn ich nichts anderes zu tun habe. Mit meinem digitalen Kabel-TV Receiver funktionieren alle anderen Sender – mit Ausnahme von ARD und ZDF – sowieso seit Jahren nicht richtig. Dennoch geht alles was momentan im Fernsehen passiert nicht komplett an mir vorbei. Was mir – und auch Michael – immer wieder auffällt ist, dass der deutsche Sender ProSieben ein Händchen dafür hat, US-Serien ins Programm aufzunehmen, die kurze Zeit später in den USA abgesetzt werden.

Hier mal einige Beispiele:

  • Lipstick Jungle
  • Eli Stone
  • Pushing Daisies
  • FlashForward

Das sind die Serien, die ProSieben allein im letzten und in diesem Jahr im Programm hatte. An den Serien ist eigentlich nichts besonders, allerdings ist es erstaunlich, dass ProSieben sich ausgerechnet immer die Serien ins Boot holt, die unmittelbar nachdem sie in Deutschland gestartet sind, in den USA eingestellt werden. Ich trauer zwar im Grunde nur FlashForward hinterher, weil diese Serie wirklich nicht schlecht war, aber dennoch muss ich jedes mal lachen wenn ich sehe wie ProSieben die nächste tote Serie ins Programm aufnimmt.

Mal davon abgesehen, funktionieren die meiste US-Serien im Fernsehen sowieso nicht. Vermutlich sind selbst die einfachsten US-Serien für das durchschnittliche deutsche Fernsehpublikum zu anspruchsvoll – aber das ist nur meine Meinung.

Google, StreetView und die Deutschen

Wer sich in Deutschland als Google-Fan outet, erntet eigentlich immer fragliche Blicke. Kaum jemand kann es verstehen, wie man ein Unternehmen befürworten kann, welches so Rücksichtslos mit unseren persönlichen Daten umgeht, unsere E-Mails scannt und und jetzt auch noch fotografiert.

Es fing schon damit an, dass Google auf GMail gespeicherte Daten automatisiert Scannt um damit Kontextabhängige Werbung zu generieren. Was war das für ein Aufschrei in diesem Land. Überall wurde das Ganze kritisiert und sollte am besten verboten werden. Manchmal frage ich mich, was für Leute das eigentlich sind, die sich über so etwas aufregen. Schonmal was von Spamfiltern gehört? Ein Spamfilter macht NICHTS andere als das, was Google mit den E-Mails macht. Der einzige Unterschied: Google nutzt die Keywords aus der Mail neben dem Spamfilter für die Werbung. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich sehe lieber Werbung die mich interessiert, als Werbung zur 100. Partnerbörse die mir den richten Partner aussuchen will.

Nun ja, GMail ist sowieso nicht mehr aktuell. Die Datenschützer scheinen sich wohl damit abgefunden zu haben. Jetzt gibt es den neuen Feind: StreetView! Was meiner Meinung nach eine der genialsten Erfindungen Googles ist, wird von den (deutschen) Datenschützern natürlich in der Luft zerrissen. Es ist natürlich ein Unding was Google hier macht: Fotos. Wie kann Google nur so dreist sein und Menschen, Häuser und Fahrzeuge fotografieren! Schließlich gibt es in Deutschland doch das allgemeine Fotografie-Verbot, oder? Richtig, gibt es eben nicht. Wir könnten ja mal die Bildzeitung fragen, ob sich der Fotograf, der gerade den im sterben liegenden Motorradfahrer auf der A2 fotografiert hat, auch versichert hat, dass er den Motorradfahrer fotografieren darf. Aber nein, das ist ja etwas ganz anderes – schließlich landet das Foto nicht bei Google, sondern auf der Titelseite Deutschlands größter Boulevardzeitung.

Jetzt hat Google den Vogel natürlich abgeschossen: Während die StreetView-Auto in Deutschland unterwegs waren, wurden auch noch WLAN-Daten gesammelt. Jetzt hört der Spaß aber langsam auf! SSID und MAC-Adresse reichen schließlich aus, um ein umfangreiches Persönlichkeitsprofil zu erstellen. Darf ich vorstellen, mein Name ist: „WLAN, 00:24:FE:02:61:EF“. Gut, Google hat einen Fehler gemacht: Das Unternehmen hat bei seinen Fahrten WLAN-Verkehr mitgeschnitten und gespeichert. Aber was macht Google, als das Ganze öffentlich wird? Richtig, eine Statement auf dem Google-Blog abgeben. Ob das Ganze jetzt wirklich ein Versehen war – ich weiß es nicht, es interessiert mich auch im Grunde gar nicht. Solange Google die Daten löscht, bin ich zufrieden. Aber allein die Tatsache, dass Google überhaupt WLAN-Daten sammelt ist für deutsche Datenschützer natürlich unfassbar. Dass aber das britische Unternehmen Skyhook Wireless bereits seit mehreren Jahren ausschließlich WLAN-Daten sammelt – und das komplett abseits der Öffentlichkeit – das stört hier natürlich niemanden. Die deutschen Datenschützer haben sicherlich so etwas wie die „Anti-Google-Task-Force“ gegründet. Wenn es jemand anderes macht: Egal. Wenn es Google macht: Apokalypse!

Deutschland war immer das Land der Dichter und Denker. Die Denker haben das Land wohl irgendwann verlassen. Jetzt bleiben die Dichter. Aber gut, in einem Land, in dem die eigene Staatsverschuldung noch immer nicht ausreicht um die Regierung davon abzuhalten Milliarden in ein Land zu pumpen welches sich selbst zu Grunde gewirtschaftet hat, braucht man sich eigentlich auch über nichts mehr wundern.

WordPress für Suchmaschinen optimieren – Die besten Plugins

WordPress hat einen entscheidenden Vorteil den viele andere Content Management Systeme nicht haben: Die Masse von Plugins ist gigantisch. Es gibt nichts, was es nicht gibt – und manche Dinge auch gleich mehrfach. Da ich selbst mehrere erfolgreiche Blog-Projekte betreibe, dachte ich mir es ist eine gute Idee, die besten SEO-Plugins für WordPress vorzustellen – und zwar direkt aus der Praxis geholt. Ich fange mal an:

All-in One SEO Pack

Ohne All-in One SEO Pack geht nichts: Das Plugin kümmert sich um Meta-Daten wie Keywords, Beschreibung und co. Außerdem passt es die Seiten-Titel für Suchmaschinen an. Installiert man das Plugin, muss man nicht einmal irgendwelche Einstellungen vornehmen. Natürlich bietet es sich an die Einstellungen selbst vorzunehmen – grundsätzlich jedoch funktioniert das Plugin auch ohne gesonderte Einstellungen.

SEO Friendly Images

Dieses Plugin ist unglaublich. Es passt eure verwendeten Bilder automatisch für Suchmaschinen an. So werden z.B. die Bild-Namen und ALT-Tags angepasst. Dieses Plugin sorgt für einen enorm hohen zuwachs von Besuchern – gerade über die Google Bildersuche.

SEO Super Comments

SEO Super Comments ist einfach zu beschreiben: Es generiert für jeden Kommentar der auf eurer Seite geschrieben wurde eine eigenständige Seite. Warum ist das gut? Ganz einfach: je mehr Content auf eurer Seite vorhanden ist, desto mehr wird Google davon indexieren.

Google XML Sitemap

Dass man sich um die restlichen Suchmaschinen dieses Planeten nicht kümmern muss, habe ich bereits in einem extra Artikel gezeigt. Das Plugin Google XML Sitemap geneiert in regelmäßigen Abständen eine Sitemap im XML-Format. Diese kann dann über die Google Webmaster-Tools für Google zugänglich gemacht werden.

Yet Another Related Posts Plugin

YARPP zeigt unter jedem Artikel Links zu weiteren interessanten Artikeln an die zu dem entsprechenden Thema passen. Besonders sinnvoll ist das Plugin wenn es darum geht den PageRank zu vererben.

Bookmark Export

Ja, ich weiß – es ist Eigenwerbung. Aber es gibt bei der Suchmaschinenoptimierung keine leichtere Möglichkeit, Backlinks zu generieren als die Eintragung in Social-Bookmarking-Dienste. Bookmark Export bietet euch die Möglichkeit, eure Blog-Artikel und Seiten in ein Lesezeichen-Format zu exportieren, welches ihr dann in die Social-Bookmarking-Dienste importieren könnt. Dadurch gewinnt ihr auf Dauer nicht nur Backlinks, sondern auch Besucher.

Das wars?

Ja, das wars. Mehr Plugins sind für die grundsätzliche Suchmaschinenoptimierung nicht nötig. Die oben genannten Plugins kümmern sich um die kritischen Kriterien nach denen Suchmaschinen ihre Rankings vergeben. Natürlich gibt es viele andere Plugins, wie z.B. Plugins für Twitter und Facebook, allerdings steht dies nicht im direkten Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung.

Wie man jQuery und PHP kombiniert

Wer sich schonmal gefragt hat, wie man jQuery bzw. JavaScript mit PHP in Verbindung bringt, der bekommt hier die Antwort:

echo '<script type="text/javascript">';
  echo 'jQuery(function() {';
    echo 'jQuery("#date").datepicker({ dateFormat: "yy-mm-dd" });';
  echo '});';
echo '</script>';

Irgendwie gruselig..

Bookmark Export Plugin für WordPress

„Bookmark Export“ ist ein Plugin, welches die Integration der eigenen Blog-Posts in die verschiedensten Social-Bookmarking-Dienste erleichtert. Das WordPress-Plugin bietet Optionen für den Export aller Artikel oder Seiten eines Blogs in einem beliebigen Format. Da unterschiedliche Dienste unterschiedliche Formate benötigen, kann je nach Bedarf die Datei generiert werden.

Wurde die Datei generiert so kann man diese über Import-Funktionen der Dienste importieren. Auf diese Weise bekommt man schnell und einfach wichtige Backlinks aus diesen Verzeichnissen. Für die Suchmaschinenoptimierung sind Einträge in Blog- und Bookmark-Verzeichnisse sehr sinnvoll.

Aktuelle Version: 2.4
Benötigt: WordPress 2.5
Getestet: WordPress 2.9.2

Download (Version 2.4)

Kontakt & Feedback: timo@t-muh.de

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