Das Spiel aller Spiele: DARK SOULS

Ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll. Von DARK SOULS habe ich über die Jahre hinweg eine ganze Menge gehört. Immer mal wieder tauchte der Name auf YouTube, Blogs oder Top-Ten-Listen auf. So richtig damit beschäftigt habe ich mit damit allerdings nie. Ich habe dann im Sommer aus purer Langeweile angefangen, das „Knallhart Durchgenommen: Dark Souls“ von GameOne zu gucken. Am Anfang habe ich überhaupt nicht verstanden, wieso Etienne Gardé und Dennis Richtarski so einen Wind um das Spiel gemacht haben. Auch nach den ersten 2-3 Folgen habe ich es immer noch nicht begriffen. Die Beiden sind verhältnismäßig oft gestorben, mussten ganze Level-Areale von vorne beginnen oder haben nach einer Stunde Spielzeit unterm Strich überhaupt keinen Fortschritt gemacht.

Die Frage die sich mir gestellt hat: Warum sollte man ein Spiel spielen, was einen als Spieler so fertig macht? Es gibt kein Netz, keinen doppelten Boden, keine echten Checkpoints. Wenn du stirbst, fängst du von vorne an. Es gibt keine Map, keinen definierten Weg. Das Spiel gibt einem rein gar nichts. Ich habe es nicht verstanden.

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Aber irgendetwas muss dieses Spiel doch haben? Wenn Gaming-Veteranen das Spiel feiern und es das „Beste Spiel aller Zeiten“ nennen, dann muss doch etwas dran sein, oder nicht?
Um mich selbst davon zu überzeugen, habe ich mir DARK SOULS, was bereits im Jahr 2011 für die Xbox 360 erschienen ist, letztlich doch einfach mal besorgt. Irgendwann vor zwei Wochen war Michael bei mir um die letzte Episode von „The Walking Dead: Season 1“ zu Ende zu zocken. Als wir damit durch waren, haben wir dann aus Spaß DARK SOULS in die Xbox gelegt da er, genau wie ich, auch nicht so ganz begriffen hat, was der ganze Hype um dieses Spiel soll.

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Wir legen das Spiel also in die Konsole. Es gibt kein Tutorial, keine Anleitung, keine wirkliche Passage zum einspielen. Es gibt lediglich ein oder zwei unbewaffnete Untote, an denen man kurz testen kann, ob die Batterien im Controller noch funktionieren. Die ersten Gegner sind relativ leicht. Man kommt hier mit „Button mashing“ noch durch und es stellt sich das Gefühl ein, als wäre DARK SOULS ein ganz normales Hack’n’Slay Rollenspiel. Doch weit gefehlt: Noch bevor man überhaupt den ersten echten Abschnitt des Spiels erreicht, wird man mit einem Boss konfrontiert. Der so genannte „Asylum Demon“ haut einen mit zwei Schlägen kaputt und es passiert das unausweichliche: Man stirbt. Schnell erkennt man aber, dass dies im Grunde zum Intro des Spiels gehört. Mit einem Lachen und einem leichten „I see what you did there“-Gefühl startet man wieder am Anfang des Spiels. Im nächsten Aufeinandertreffen mit dem „Asylum Demon“ ist man also schlauer und rennt an ihm vorbei in Sicherheit. Nach ein paar Minuten der Stille findet man sogar noch ein Schild, welches man nun neben dem Schwert tragen kann.

Nachdem man durch ein, zwei Gänge gelatscht ist und die doch ganz ansehnliche Grafik bestaunt hat, trifft man dann auf den ersten Gegner. „Na dann wollen wir mal!“, klingt es im Kopf, ohne überhaupt die Steuerung des Spiels begriffen zu haben. Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen: Auf den Gegner zu rennend versuche ich, ihn mit ein paar Schlägen in guter alter Diablo-Manier zu killen. Doch weit gefehlt: Noch während ich schlage, holt der Gegner, wohlgemerkt der erste „richtige“ Gegner im Spiel, aus und zieht mir die Hälfte der Lebenspunkte ab. Beim Versuch auszuweichen vergesse ich, das Schild hochzunehmen und kassiere auf der Fluch den nächsten Schlag. Noch bevor ich mich versehe bin ich tot. Alles was bleibt ist der große, rote Schriftzug „YOU DIED“.

Nach einem kurzen Ladebildschirm startet man wieder am Anfang des Spiels. Richtig gelesen: Am Anfang. Nicht etwa an seiner Leiche, oder an einem Checkpoint kurz vor dem Gegner. Nein, am Anfang. Und das Beste: Man hat nichts. Man hat keine Seelen (die Währung für Waffen und Skillpoints im Spiel) und keine Erfahrung. Jedes normale Spiel würde einem nach dem Tod zumindest die Erfahrungspunkte lassen. Nicht mit DARK SOULS. Wer hier stirbt, hat es nicht verdient im Spiel weiter zu kommen. Und so fühlt es sich auch an. Nach ein, zwei Versuchen sind Michael und ich dann am ersten Bonfire (quasi der „Homebase“) angekommen, dem „Firelink Shrine“. Dort kann man sich seine „Ethos Flasks“, mit denen man sich heilen kann, wieder aufladen und dafür sorgen, dass man nach dem nächsten unausweichlichen Tod an eben diesem Bonfire wieder starten darf.

Aus dem „Knallhart Durchgenommen“ von GameOne kannte ich noch in etwa den Weg vom „Firelink Shrine“ zum nächsten Gebiet. Doch nachdem wir auf diesem Weg ca. 10 Mal in Folge gestorben sind, kam langsam der Frust durch. Wenig begeistert haben wir dann beschlossen, das Spiel aus zu machen, da uns einfach der Spaß an dem Ganze gefehlt hat. Wo bleibt der Spaß, wenn man spielt, und spielt, und spielt nur um letztlich dann doch wieder zu sterben und den selben Abschnitt wieder und wieder zu spielen? Ehrlich gesagt war ich durch mit dem Spiel. Für mich war das Experiment DARK SOULS abgehakt und auch Michael sah das ähnlich. Wir haben es an dem Abend nicht wieder an gemacht.

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Am nächsten Morgen bin ich dann mit einem Gefühl aufgewacht, was mir seit langem kein Spiel mehr beschert hat: Ehrgeiz. Ich wollte dieses beknackte Spiel schlagen. Es konnte doch nicht sein, dass ich mich diesem Schrottspiel geschlagen gebe. Und wenn ich „Schrottspiel“ schreibe, dann weil ich das Spiel an diesem Morgen noch immer gehasst habe. Ich habe also den Controller genommen und angefangen zu spielen. Natürlich bin ich wieder am laufenden Band gestorben und habe keinerlei Fortschritt gemacht. Aber nach und nach habe ich gemerkt, wie ich besser wurde. Schläge parieren, Gegnern durch Rollen ausweichen oder auch das „Backstabbing“ schien ich langsam raus zu haben. Irgendwann bin ich dann auf den nächsten Boss, den „Taurus Demon„, gestoßen. Es war ein Kampf, wie ich ihn in einem Spiel lange nicht erlebt habe. Ach was: Wie ich ihn in einem Spiel noch nie erlebt habe! Ich kann mich nicht erinnern, wann ein Spiel bei mir zuletzt derartig Adrenalin freigesetzt hat. Nach bestimmt drei Versuchen habe ich das Vieh dann endlich geschafft und wurde durch eine Flut von Glücksgefühlen durchströmt. Ein Gefühl, was ich in Videospielen seit langer, langer Zeit nicht mehr gehabt habe. Und da war er dann: Der Zeitpunkt, an dem ich DARK SOULS verstanden habe.

DARK SOULS ist ein Arschloch. DARK SOULS ist kein Spiel, was man in wenigen Stunden am Wochenende durch spielt. Es ist auch kein Spiel, wo es darum geht, Erfolge frei zu schalten oder Quests abzuschließen. Es geht um den puren Kampf. Du alleine gegen den Rest der Welt. Kein Netz, kein doppelter Boden. Wenn du stirbst, fängst du neu an. Du speicherst in DARK SOULS nicht einfach ab, um am nächsten Morgen weiter zu machen. Es gibt nicht einmal die Möglichkeit, das Spiel zu pausieren. Entweder du spielst und kämpfst, oder du lässt das Spiel aus.

Aus gelassen habe ich das Spiel schon lange nicht mehr. Ich habe jetzt ca. 7 Stunden Spielzeit und bin noch immer nicht über den zweiten Abschnitt hinaus. Ich sterbe pro „Session“ mindestens 10 mal, verliere meine gesamten Seelen (und damit den gesamten Spielfortschritt) und starte am nächsten Morgen oftmals von der exakt gleichen Stelle wie am Vortag. Warum ich das mache? Um die nächste Welle der Glücksgefühle zu erreichen. Den nächsten Boss zu killen oder das nächste Bonfire zu erreichen löst solch krasse Emotionen aus, dass ich jedes Mal fast schon schockiert darüber bin, wie sehr ich mich doch innerlich über einen virtuellen Erfolg freuen kann. Doch genau das macht DARK SOULS meiner Meinung nach aus: Das Spielerlebnis selbst beschert einem echte Emotionen. Keine Erfolge, die auf dem Bildschirm auftauchen und dann in der Statistik gut aussehen. Echte Emotionen. Wut, Hass, Erleichterung, Freude. Und das alles in einer Kombination, die absolut süchtig macht.

Dieser Text mag übertrieben klingen und wer diesen Blog hier schon länger liest weiß, dass ich dazu neige, zu übertreiben. Doch der Hype gibt dem ganzen Recht. Wer DARK SOULS nicht zumindest mal ausprobiert hat, verpasst eines der geilsten Spiele aller Zeiten. Nicht wegen der guten Grafik, der tollen Story oder den einfachen Achievements, sondern wegen den puren Emotionen.

Prepare to die.

Warum GTA V nicht für den PC erschienen ist

In der jüngeren Vergangenheit gab es in meinem Bekanntenkreis, dank der Ankündigungen der neuen Konsolen, immer wieder die Diskussion darüber, auf welcher Plattform man denn nun am besten zocken kann. Es gibt diejenigen, die schon seit dem SNES nur auf Konsolen unterwegs sind. Dann gibt es die, die Verfechter des PC-Gaming waren, dann aber irgendwann auf die Konsolen gewechselt sind. Und dann gibt es noch diejenigen, ausschließlich auf dem PC spielen und mit Konsolen nie warm geworden sind.

Gerade letztere Gruppe wundert sich besonders seit den letzten Wochen darüber, dass Rockstar ihren „Game of the year“-Kandidaten GTA V nicht auf der Spiele-Plattform Nr. 1, dem PC, herausgebracht hat. Ich muss ja zugeben: Anfangs bin ich auch heute noch verwundert, wenn Spiele-Entwickler ihre Spiele konsolenexklusiv herausbringen. Ich bin jemand, der den Großteil seiner Jugend (10 – 19 Jahre) auf einem PC gezockt hat. Für mich galt der PC bis zu diesem Zeitpunkt als unantastbar wenn es um Videospiele ging. Counter-Strike, Half-Life, World of Warcraft. Alles Spiele, die man doch unmöglich an einem Controller spielen kann. Der PC war in meinem Kopf die einzige Möglichkeit, überhaupt Spaß an Videospielen zu haben.

Die Realität des PC-Gaming sah allerdings schon damals anders aus. Als ich noch der Meinung war, man könnte Shooter nur auf dem PC zocken, haben Konsolen sich auch diesem Thema angenommen. Neben Rennspielen, Tony Hawk’s Pro Skater und FIFA haben sich immer mehr Shooter auf den Konsolen gefunden. Für mich war Halo, damals auf meiner alle ersten XBox, der First-Person-Shooter, der mir zum ersten Mal gezeigt hat, dass man Shooter sehr wohl mit einem Controller spielen kann. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für mich auf Konsolen nur einen halbwegs brauchbaren Shooter: 007 GoldenEye auf dem N64. Alles andere war schlicht weg nicht spielbar.

Und wo sind wir jetzt, 12 Jahre nach dem Start der XBox, 12 Jahre nach dem ersten Halo? Nie war der PC irrelevanter für Videospiele als zuvor. Es gibt hier und da Spiele, die sich auf dem PC breit machen. Aktuell ist das beste Beispiel dafür wohl Dota 2. Für Spiele wie Dota 2 hat vermutlich auch noch niemand ein passendes Konzept erstellt, wie diese Art von Spielen auf einem Controller funktionieren würden (ist bei RTS-Spielen übrigens ähnlich – einzige Ausnahme: Halo Wars). Doch neben Spielen wie Dota 2 wird es dann auf dem PC auch schon eng. Wenn man sich dazu die Verkaufszahlen der letzten beiden Blockbuster-Shooter ansieht, wird einem das Ganze erst so richtig bewusst:

Quelle: VGChartz
Quelle: VGChartz

Die Grafik spricht Bände: Zu sehen sind die beiden Blockbuster Shooter-Franchises überhaupt. Battlefield und Call of Duty – jeweils in ihrer aktuellen Ausgabe. Call of Duty Black Ops II, ein klassischer Shooter, der von PC-Verfechtern als „unspielbar“ auf Konsole bezeichnet wird, verkauft sich für PS3 und XBox 360 zusammengerechnet ca. 22 Millionen mal. Die PC-Version kommt auf 970.000 Einheiten. Neunhundertsiebzigtausend. Das sind nicht einmal eine Million verkaufte Exemplare eines Spiels, welches mit einem Controller auf der Couch nicht spielbar ist. Scheinbar sehen 22 Millionen Spieler das anders. Ähnlich ist es bei Battlefield 3: Knapp 14 Millionen Konsolen-Versionen stehen 2,5 Millionen PC-Versionen gegenüber. Selbst bei Saints Row IV, was eher ein Nischen-Titel ist, sieht es nicht anders aus.

Das Shooter-Genre galt Jahrzehnte lang als das Argument für die Anschaffung eines PCs. Doch die Zeiten sind vorbei. An mir ist die Entwicklung so ziemlich vorbei gegangen, denn auch ich habe erst letztes Jahr 1500€ in einen neuen PC investiert um das neue Counter-Strike: Global Offensive zu spielen. Nach 60 Spielstunden fiel mir dann aber auf, dass es auf dem Sofa doch bequemer ist. Erst diese Erkenntnis hat mich dazu gebracht, mich mal genauer mit dem Thema zu beschäftigen.

Doch kommen wir nun zum eigentlichen Thema: GTA V. Oben stehen die Zahlen – die Rechnung ist leicht: Rockstar Games hat 250 Millionen Dollar in die Entwicklung des Spiel gesteckt. Eine unfassbar hohe Summe, die man dem Spiel aber definitiv auch ansieht. Aus wirtschaftlicher Sicht muss Rockstar nun versuchen, diese 250 Millionen Dollar wieder reinzuholen. Wie gelingt das am besten, wenn man die verfügbaren Plattformen betrachtet? Man nimmt sich die Plattform mit den meisten Benutzern, die größte „Installed base“, und veröffentlich das Spiel zumindest anfangs auf diesen Plattformen. Denn nur so hat Rockstar eine nahezu 100%ige Garantie, mit einem solchen Franchise wie GTA ihr Geld wieder einzuspielen. Dass es geklappt hat, wissen wir alle: 1 Million verkaufte Exemplare in den ersten 24 Stunden. Wäre das bei der PC-Version auch so gelaufen? Es darf bezweifelt werden.

Vielleicht wird Rockstar GTA V irgendwann noch für den PC umsetzen (und mit „umsetzen“ meine ich eine schlechte Konsolen-Portierung), aber eine hohe Priorität hat diese Umsetzung bei Rockstar definitiv nicht. Irgendwann, wenn genug Geld gescheffelt wurde und man bei Rockstar auf den Trichter kommt, den paar verbleibenden PC-Spielern einen Gefallen zu tun, wird die PC-Version erscheinen.

Bis dahin macht Rockstar das aus wirtschaftlicher Sicht einzig sinnvolle: Sie gehen dorthin, wo wirklich gespielt wird.

After Aperture

Portal und Portal 2 gehören zu den großartigsten Videospielen unserer Zeit. Ich bin letztens auf ein Video gestoßen, welches mit dem „Source Film Maker“ gemacht wurde. Es ist ein Fan-Film mit dem Namen „After Aperture“ und startet beim Ende von Portal 2 mit Chell an der Oberfläche. Das Video alleine ist nicht wirklich spannend, jedoch zusammen mit der Musik wirklich klasse:

Rare™: Schraube locker!

Heute hab ich mal Banjo Kazooie: Schraube locker! in die XBox 360 geworfen. Was soll ich sagen? Ein weiteres Spiel welches ich auf die „Schrott-Liste“ setze.
Wie kann man nur ein Spiel entwickeln, in dem es um nichts anderes geht als auf unterschiedlichste Art und Weise Wettläufe gegen die Uhr/Zeit zu fahren? Das Spielprinzip ist so einfach wie dämlich: Auto zusammenbauen, Welt betreten, losfahren. Immerhin hat man noch die Wahl zwischen verschiedenen Mini-Games, in denen man allerdings dennoch Zeitrennen fährt. Für mich, als jemanden der Spiele mit Zeitdruck für die bescheuertste Erfindung seit dem Jamba! Nacktscanner hält, ist dieses Spiel natürlich die absolute Hölle.

Dementsprechend werde ich es in die Tonne hauen..

Spiele Line-Up 2008 – Katastrophal

Michael hat mir vor einiger Zeit eine Liste gegeben, in der er Releases von künftigen „Knaller“-Titeln für die XBox 360 zusammengestellt hat. Die Liste beinhaltete alle Spiele von August bis Dezember, die versprachen gut zu werden. Ich habe mich ebenso wie viele andere auf diese Spiele gefreut:

Releasliste

– August –
19. Too Human
31. Mercenanies 2

– September –
2. Wahrhammer: Battle March
5. Viva Piñata: Trouble in Paradise
Fallout 3

– Oktober –
7. Fracture
14. Saint’s Row 2
21. Dead Space
Fable 2

– November –
4. Left 4 Dead
7. Gears of War 2

Soll ich euch sagen, welche Spiele ich davon wirklich gut fand? Diese hier:

Releasliste

– August –

– September –

– Oktober –

– November –

Alles – in meinen Augen – absoluter Schrott. Natürlich sagen die Weltweiten Reviews wieder was anderes, aber darauf hab ich mich sowieso nie gestützt 😉

In diesem Sinne: Die Hoffnung (auf 2009) stirbt zuletzt.

Bye bye, Nintendo Wii

Tja, da geht das nächste Stück Technik dahin.
Diesmal hat es meine Nintendo Wii getroffen. Zwar finde ich noch immer, das die Wii die einzig wahre „Next Gen“-Konsole ist, jedoch ist es auch die Konsole, vor der ich am wenigsten Zeit verbracht habe (geschätze 10 Stunden, und das nur dank Zelda). Die Wii ist und bleibt eine Party-Konsole. Da ich aber nicht zu den Menschen gehöre, die täglich haufenweise Leute zu sich einladen um dann Wii-Tennis zu zocken, war es eigentlich auch nur ein logischer Schritt.

Die Kiste gehört nun Michael’s Bruder. Ich hoffe, er hat seinen Spaß mit der Konsole und den 14 Spielen 😉

Two Worlds – Worst game ever!

Am Donnerstag kam meine Version von Two Worlds für die XBox 360. Die Royal-Edition kam in einer recht schönen Verpackung und war an sich eigentlich schon etwas fürs Auge.  Soviel zur Verpackung, denn eigentlich war es das, was ich an guten Eindrücken mitgenommen habe.

Das Spiel ist grafisch eigentlich gar nicht mal so schlecht, aber was die Steuerung und das Gameplay angeht ist es der absolute Höllen-Trip. Die Menüs sind vollkommen schwachsinnig strukturiert, die Schrift kann man auf einem Röhren-TV nicht lesen und auch sonst ist es eigentlich spielerisch ein Krampf. Infester und ich hatten uns ja eigentlich gute MMO-Momente erhofft, aber daraus wird mit dieser Spiel-Katastrophe wohl nichts. Wer sowas rausbringt, der muss schon sehr mutig sein.

Gekauft wird das Spiel anscheinend wie geschnitten Brot, Timo sagt allerdings: „Finger weg!“

Halo 2 für den PC – ROFL!

Halo 1 hab ich geliebt, Halo 2 auch mehrmals durchgezockt – allerdings auf der XBox. Ich hab mich am Wochenende mal an Halo 2 für den PC gewagt, und muss sagen: Das Spiel hat die Chance, „Abenteuer auf dem Reiterhof“ von Platz 1 meiner persönlichen „Worst games ever“-Liste zu verdrängen.

Am Spiel selbst liegt es sicher nicht, da weder an der Story noch am Gameplay etwas verändert wurde. Die Grafik ist allerdings ein schlechter Scherz. Auf der XBox fand ich die Grafik echt gut, das Spiel lief flüssig: was wollte man mehr. Doch was hat man daraus auf dem PC gemacht? Nichts! Die Grafik wurde 1:1 beibehalten – „Nicht schlecht!“, sagt ihr? Durch die 1:1 portierung auf den PC und die damit verbundenen höheren Auflösungen (1280×1024 bei mir) sieht das Spiel meiner Meinung nach noch viel beschissener aus, als auf der XBox. Zudem ruckelt es bei mir wie sau (kA woran das nun wieder liegt ;)). Aber was beschwere ich mich überhaupt. Sah es bei Halo 1 anders aus? Nö. Auch da wurde das Spiel 1:1 auf den PC gebracht, war damit der totale Grafik-Gau und lies sich spielen wie ein Low-Budget-Shooter.

Etwas anderes ist auch Halo 2 für den PC nicht. Ich geb euch´n Tip: Bevor ihr das Game zum Vollpreis für den PC kauft, holt euch ´ne gebrauchte XBox mit Halo 2 dazu, das kostet zwar ~10€ mehr, aber dafür habt ihr nach dem durchzocken ´n schickes Media-Center 😉

Bye bye, XBox 360

eBay, ich komme! Ich werde meine XBox 360 morgen bei eBay reinstellen. Die Kiste steht seit Monaten nur rum und verbraucht Platz. An Games gibt es für die Konsole sowieso nicht wirklich „brauchbares“, von daher muss der Staubfänger weg, bevor der Wertverlust weiter steigt (Gerüchten zufolge steht eine Preissenkung an). Ich sehe es nicht ein, mir für Halo 3 (wann auch immer es kommt) 300+€ durch die Lappen gehen zu lassen.

Da mein Rechner stark genug für Windows Vista + Halo 3 sein wird (auch wenn nicht auf vollen Details), ist die Entscheidung gefallen. Das Geld wird wahrscheinlich in meine neue Speicherlösung (NSLU2 + 2x 400GB Platten) investiert, damit ich so langsam die Stromkosten hier in den Griff bekomme.