Ich und das iPhone Plastik-Gehäuse

Foto: Timo Schlüter

Und wieder ist es so weit: Die Plastikschale meines iPhones hat einen Riss. Schon vor ca. 6 Monaten hatte ich genau an der gleichen Stelle den gleichen Schaden. Apple hat mir damals dank Apple Care ein Austauschgerät zukommen lassen. Ich werde Montag mal den Support anrufen. Der Fehler kommt immerhin vollkommen aus dem Nichts daher. Im Netz gibt es auch eine ganze Menge Berichte darüber. Vielleicht bekomme ich dann pünktlich zum Release des iPhone 4G/HD ein Neugerät welches ich gut bei eBay verticken kann 😉

Mein iPad ist da!

Mein iPad ist angekommen! Das Gerät ist der Wahnsinn! Ich habe echt nicht dran geglaubt, aber Apple hat sich hier wieder selbst übertroffen. Das Onscreen-Keyboard lässt sich wirklich gut nutzen und nach etwas Eingewöhnung ist man in der Lage, auch längere Texte schnell zu verfassen.

Diesen Eintrag hier schreibe ich übrigens mit der offiziellen WordPress App für das iPad.

Hier noch ein Foto:

Mein iPad

Ein App Store für den Mac …und warum es jeder mitmachen würde

Gestern habe ich diesen Artikel von 9to5mac gelesen. Die kurze Zusammenfassung lautet in etwa, dass Apple angeblich für MacOS X 10.7 einen App Store plant, wie man ihn bereits auf dem iPad, iPhone und iPod Touch kennt. Das würde also bedeuten, dass Apple nur noch Programme zulassen würde, die von Apple selbst zertifiziert sind (siehe iPhone). Das wäre dann vermutlich auch das Aus für Bittorrent-Clients und co., da das laut Apple sicherlich keine angemessenen Software ist.

In den Kommentaren auf 9to5mac liest man natürlich ausschließlich, dass alle Mac-Nutzer SOFORT wieder zu Windows wechseln würden, wenn solch ein Fall eintritt. Jetzt lasst uns doch mal schauen, wie sich der Otto-Normal-Verbraucher in solchen Situationen verhält.

Als Facebook die Datenschutzrichtlinien um einige noch offenere, noch „Anti-Privatsphäre“-Paragraphen erweitert hat, haben alle gesagt, dass sie das Netzwerk verlassen – das ist natürlich passiert, richtig?

Als Google erklärt hat, dass der Inhalt von E-Mails automatisiert gescannt wird um Personenbezogene Werbung zu generieren haben natürlich alle Leute ihr GMail-Konto gelöscht, stimmt’s?

Als Apple die Entwicklerrichtlinien für Xcode überarbeitet hat, und niemand mehr 3rd-Party-IDEs verwenden durften, sind die Neueinstellungen im App Store schlagartig zurückgegangen, oder?

Die Einführung eines App Stores für den Mac hätte schlicht keine Auswirkungen. Die Leute würden MacOS genau so weiter nutzen wie bisher und sich über evtl. schnellere Apps, weniger Abstürze und einheitliches App-Design freuen – genau wie sie es auch beim iPhone tun. Der Aufschrei der bei solch einer Ankündigung kurz erscheint, ist schneller wieder im Sand verlaufen als er erschienen ist. Und ich meine, Leute die ein komplett offenes Betriebssystem ohne restriktionen haben möchten, die sollten schon jetzt alles andere nutzen, aber kein MacOS.

Was ich dazu sage? Ich nutze auf meinem Macbook Photoshop, Instant Messaging, Twitter, einen Webbrowser und „Coda“ zur Webentwicklung – was stört mich also die Frage nach irgendwelchen Restriktionen? Wir werden schon sehen wie es sich entwickelt. Ich bin jedenfalls froh, dass ich von heute auf morgen auf die Plattform meiner Wahl wechseln kann – aber wer kann das eigentlich nicht?

Bye bye, MobileMe

Heute ist es soweit. Meine MobileMe Mitgliedschaft endet. Warum ich nicht verlängere? Hier ein paar Gründe:

  • die IMAP-Anbindung für User aus Deutschland ist zu langsam
  • es hat ein grotten-schlechtes Webinterface
  • die Filterregeln sind nicht flexibel genug
  • es funktioniert nur mit Apple-Produkten wirklich gut
  • die iDisk ist viel zu langsam
  • es kostet 79€ im Jahr

Wie sich eingefleischte Leser denken können, habe ich meine Mail-Aktivitäten komplett zu Google verlegt.

iPhone OS 4 – danke Apple!

Apple hat gestern iPhone OS 4.0 vorgestellt. Ich habe mich eigentlich wirklich auf  das neue Multitasking-Feature gefreut. Multitasking ist eines der wenigen Features, um die ich Android-Nutzer wirklich beneide.
Als Steve Jobs jedoch dann klar gemacht hat, dass mein iPhone 3G aufgrund der „mangelnden CPU-Leistung“ kein Multitasking bekommen wird, war ich nicht wirklich begeistert. Die weiteren Neuigkeiten in iPhone OS 4 bringen mir absolut nichts. Das neue Game Center ist etwas für Kinder. Ich spiele genau ein einziges Spiel auf dem iPhone: Doodle Jump. Und das auch nur, wenn ich z.B. im Auto sitze und auf jemanden warte.

Wenn ich also iPhone OS 4 nutzen möchte, muss ich mir ein neues iPhone kaufen, richtig? Richtig!

Wenn ich also Multitasking auf meinem Smartphone haben möchte, muss ich mir ein neues iPhone kaufen, richtig? Falsch!

Da Apple mich nun dazu zwingt, mir neue Hardware zu kaufen, kann ich mir auch gleich das Ufer wechseln und mir  ein HTC Desire oder ein Google Nexus One kaufen. Dort hab ich Multitasking und einen offenen Marktplatz. Da ich momentan ohnehin auf der Suche nach einem neuen Smartphone bin, werde ich wohl diesen Weg gehen. Multitasking hätte mich sicherlich davon abgehalten.

Danke Steve, du hast mir einen Grund gegeben, zu Google und Android zu wechseln.

Diesmal siegt die Vernunft!

Eigentlich hatte ich vor, mir gegen Weihnachten wieder ein Notebook zu kaufen. Nachdem die Sucherei nach einer Alternative zum Apple Macbook (Aluminium) sich schon als aussichtslos erwiesen hat, blieb nur noch das Warten auf den richtigen Zeitpunkt zum Kauf.

Dieser Zeitpunkt sollte heute – besser gesagt um 0:00Uhr – sein. Heute hat Apple die „Black Friday“-Sales gestartet. Heute – und NUR heute – bekommt man also Rabatte auf seine gekauften Macs. Mein ausgesuchtes Macbook hätte mich also heute 101,00€ weniger gekostet als an allen anderen Tagen im Jahr.

Soweit so gut. Mit Geld im Anschlag und voller Motivation bin ich also in den Apple Online Store gesurft um mir das 2,4GHz Macbook mit 2GB RAM und 250GB Festplatte sowie einer LED-Backlit-Tastatur noch einmal anzusehen. Schnell war für mich klar: Det koof ich euch ab!. Es vergingen noch maximal 5 Sekunden bevor ich das Macbook in den Warenkorb gelegt hatte. Die typische Einkaufs-Hysterie setzte schon ein, während ich weiter durch den Bestellverlauf klickte: Adressdaten eingeben, Zahlungsart auswählen – Weiter!

Da war sie nun – die allerletzte Bestätigungsseite! …doch irgendetwas war anders. Als mein Blick über meine Lieferadresse in Richtung Bestellung abschicken-Button wanderte, blieb ich auf halber Strecke an der Summe hängen, die ich gleich bereit sein würde zu zahlen: 1.398,00€.

Erstaunlicher Weise, ging nach dem Anblick dieser Summe alles automatisch. Sofort schoss mir – wie von Geisterhand – die Frage: Brauch ich überhaupt ein Notebook? in den Kopf. Noch schneller kam eigenlich die Antwort: Nö, eigentlich nicht!

Firefox zu.

Gute Nacht!