Warum Google Hangouts für iOS Kopfschmerzen verursacht

Google hat gestern auf ihrer Entwickler-Veranstaltung „Google I/O“ die neue Hangouts-App vorgestellt. Heute morgen habe ich mir die App für iOS ein mal angesehen. Mal davon ab, dass die App an manchen Stellen etwas merkwürdig „ruckelt“ (z.B. beim drücken des „Zurück“-Buttons um in die Hangout-Übersicht zu komme), bereitet mir die App  ziemliche Kopfschmerzen. Vielleicht hat ja auch nicht Google ein Problem, sondern ich und mein auf Symmetrie-geschädigtes Hirn.

Aber da Bilder mehr sagen als 1000 Worte:

Google Hangouts Design Flaw #2 Google Hangouts Design Flaw #1

Ich frage mich, was daran so schwer ist, zwei unterschiedliche App-Views zumindest was die Breite und Ausrichtung einzelner Elemente angeht, konsistent zu halten. Wir reden hier nicht über eine kleine Frickelbude, die gerade angefangen hat ihre erste App zu basteln. Wir reden hier über Google. Den Technologie-Vorreiter unserer Zeit.

Google: Bitte nehmt euch doch mal ein bisschen mehr Zeit und achtet auf solche Details. Es gibt noch mehr Menschen wie mich. Menschen, die schon bei Abweichungen von 1 – 2 Pixeln wahnsinnig werden. Wenn euch die Gesundheit eurer Kunden lieb ist, korrigiert doch diese Fehler bitte mit dem nächsten Update.

Zu Googles Verteidigung muss aber gesagt werden, dass das Unternehmen in den letzten Jahren einen riesen Sprung nach vorne gemacht hat. Die aktuelle Android-Version hat iOS, was die Optik angeht, sogar überholt – ach was sag ich: überrundet!. Und auch die neuen Version von Google Maps sieht absolut vielversprechend aus.

Das Internet vergisst nicht!

Gefunden beim „selbst googlen“: Ein Artikel auf netzwelt.de (nicht die kleinste Website im deutschsprachigen Raum), der mich und mein damaliges Prestige-Projekt phoneseven.de, welches ich im August 2011 an das Biel-Netzwerk verkauft habe, zitiert.

Liest sich eigentlich ganz schön:

Der deutsche Windows Phone 7 Blog „Phoneseven“ kommt bei einer ähnlichen Auswertung ebenfalls zu der Erkenntnis, dass die Preise für die WP7-Handys extrem nachlassen. Einen Vergleich mit einem anderen Handy-OS zieht die Plattform aber nicht. Stattdessen erläutert Blogger Timo Schlüter die Vor- und Nachteile der Entwicklung.

Natürlich sind die Preise für die Käufer mehr als attraktiv, andererseits konkurrieren die Highend-Handys nun preislich mit Einsteiger- und Mittelklasse-Modellen anderer Plattformen, was für das Image der Geräte und WP7 allgemein nicht nur positiv sein dürfte. Zudem fürchtet Schlüter, dass der Grund für die massiven Preisnachlässe schlechte Verkaufszahlen seien. Die Preisentwicklung würde zudem die Mobilfunkanbieter treffen: Ein subventioniertes WP7-Handy mit Vertrag sei bei den derzeitigen Straßenpreisen nicht mehr attraktiv, lautet sein Fazit. Dennoch führen alle Netzbetreiber bis auf E-Plus derzeit noch WP7-Handys.

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