DVD-Ripping unter Linux – Wie Durchfall

Linux ist ja an sich eine tolle Sache. Läuft stabil, sieht schick aus und ist eigentlich recht einfach zu bedienen. Irgendwie scheitert es aber immer wieder an Kleinigkeiten:

So wollte ich z.B. einfach nur eine DVD kopieren und dabei Menü und unnötige Tonspuren weglassen. Software dafür gibt es viel: dvd::rip, xDVDShrink, k9copy – doch das ist alles irgendwie Schrott. Entweder, man hat zu viele Optionen, die alles unübersichtlich machen, oder die konvertierung dauert ewig lang. „Da muss es doch einen Weg geben“, dacht ich mir. Und den Weg habe ich auch gefunden!

Da ich ja eine VM von Windows XP aufgesetzt habe, habe ich kurzerhand dort DVDShrink installiert, das DVD-Laufwerk als virtuelles DVD-Laufwerk gemapped und dann die DVD per VMWare im Windows konvertiert. Ist das nicht krank?! Nur weil es noch kein Linux-Tool für sowas gibt? Ich sitze also jetzt da, konvertiere die DVD in einer VM und schicke die ISO-Datei dann per Samba-Share auf meine reale Linux-Kiste. Abgefahren, oder?

Wenn das nicht mal ein Umweg ist. Aber immerhin funktioniert das Ganze – sogar schneller als mit den Linux-Lösungen.

Der Engel steckt im Detail!

Ich habe heute mit Erstaunen festgestellt, dass mein Logitech Media-Keyboard unter Linux/Ubuntu komplett unterstützt wird. Zusammen mit dem Exaile-Player sind die Multimedia-Tasten der Tastatur natürlich der absolute Traum 😀

Wieso klappt sowas z.B. unter Windows nicht? Ich mein, ich habe nichts gemacht, außer die Tastatur reinzustecken – schon liefs. Unter Windows hab ich die Tasten nicht mal benutzt, weil mir die Logitech Software zuviel Overhead mitinstalliert hat..

Naja, man lernt nie aus 😉

“Machs gut, Microsoft Windows!” ..naja, fast!

Da ich ja mitlerweile auf Linux umgestiegen bin, blieb natürlich die Frage im Raum, wie ich mein Adobe Photoshop 7 ersetzt bekomme. GIMP? Naja, an sich keine Schlechte Idee, jedoch bin ich ein Mensch, der sich ungern von seiner gewohnten Umgebung trennt. Es blieb also nur eine Option: Photoshop unter Linux zum laufen bekommen. Bei mir liefen Lösungen wie Wine noch nie gut im Zusammenhang mit Photoshop. Selbst Crossover Linux habe ich mir damals 3 Monate lang gekauft. Da muss es doch was anderes geben?! Und ob! Natürlich gibt es etwas anderes: VMWare Server! Ich war ja eigentlich abgeschreckt von dem Gedanken, Photoshop in einer VM unter Windows XP laufen zu lassen, doch was ich heute sah, hat mich echt umgehauen. Nachdem ich nämlich das erste mal dank den „VMWare Tools“ unter meinem Virtuellen Windows meine Auflösung von 1280×1024 hinbekommen habe, staunte ich nicht schlecht über die Geschwindigkeit des „nicht ganz realen“ Windows XP. Ich möchte behaupten: Es läuft, was den 2D-Betrieb angeht so gut, dass manch einer nicht mal den Unterschied merken würde. Endlich macht sich mein X2 4200+ bezahlt! Photoshop läuft weich wie Butter. Selbst diverse Rendering-Filter benötigen nicht mehr Zeit als in einem echten Windows-System.

Ich kann nur jedem Umsteiger ans Herz legen: Haut euch die kostenlose VMWare Server-Software drauf, installiert Windows XP in der VM und schaltet es bei Bedarf an! Der Umstieg gelingt euch garantiert! Das dürfte nun definitiv das letzte Argument für Windows gewesen sein. Seitdem World of Warcraft unter Wine wie auch unter Transgaming Cedega ohne Probleme läuft, gehen mir für Windows die Gründe aus, es noch zu installieren. Ich bin echt begeistert, was heutzutage so alles möglich ist 😀

Linux, wie eine Droge..

Irgendwie kann man meinen Blog-Einträgen über Windows und Linux schon gar keinen Glauben mehr schenken, so oft wie ich meine Meinung über die beiden Betriebssysteme wechsel 😉
Mitlerweile hat mich der Ubuntu-Virus wieder infiziert. Da Alternate mir endlich mein Ersatz-Mainboard geschickt hat, musste ich mir ja irgendwas überlegen, um wieder vernünftig arbeiten zu können. Meine Windows-Installation kam irgendwie mit dem neu eingebauten Mainboard nicht mehr zurecht, sodass ich so oder so eine Neuinstallation machen musste. Also hab ich mal wieder zur Ubuntu-CD gegriffen und diesmal die Gnome-Version installiert, da ich mit KDE letztes mal ziemlich aufs Maul gefallen bin.

Naja, was soll ich sagen. Bis jetzt läuft wie immer alles. Erstaunlicher Weise habe ich es sogar geschafft, alle Codecs zu installieren sodass ich echt jede Film-Datei abspielen kann. Sogar eine DVD hab ich erfolgreich rippen können. Was mich eigentlich noch stört ist definitiv dieser Schrotthaufen weniger gute Messenger-Client „Gaim„. Irgendie kann ich mich mit dem Ding nicht anfreunden. Das Teil ist mir einfach zu „groß“. Ich will doch eigentlich nur Miranda zurück. Ich werde nachher mal gucken, ob ich nicht doch Kopete benutze. Das ist zwar eigentlich ´ne KDE-Anwendung, aber was solls. Der Client gefällt mir jedenfalls um einiges besser.

Mal sehen, wie lange mein Linux-Abenteuer diesmal hällt. Eins muss ich Linux aber definitiv lassen: Das Streamen von Filmen per Samba auf meine XBox geht im Vergleich zu Windows viel schneller, ich bin echt begeistert!

Vista – Konfigurations-Supergau

Ich beschäftige mich gerade auf der Arbeit mit Windows Vista in Verbindung mit dem Universitäts-WLAN. An sich mag Vista vielleicht gar nicht mal so schlecht sein, aber was das einrichten von „exotischer“ Software betrifft ist Vista der absoluter Horror. An der Universität an der ich Arbeite setzten wir den Alfa&Ariss SecureW2-Client zur Authentifizierung über EAP-TTLS + PAP ein. Was unter Windows XP eigentlich nur ein „One-Click-Adventure“ war, wird unter Vista zu ner echten Qual. Ich sitze jetzt seit 2 Stunden an der Konfiguration des Clients. Weder Zertifikate noch Registry-Einträge werden richtig gesetzt. Ich habe heute sogar das erste mal in meiner Computer-Zeit die Windows-Hilfe angewendet. Sehr interessant, was da alles rauskommt.

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Blog wieder Online

Nachdem ich irgendwie in letzter Zeit mehrmals vergeblich versucht habe blog.t-muh.de wieder Online zu bringen, ist es mir nun mit fragreaver´s Hilfe gelungen, das Ganze wieder zum Laufen zu bekommen. Im Moment fehlt mir die Zeit, etwas zu bloggen, daher schreib ich erstmal nur diesen Eintrag hier 😉